Red Lions Frauenfeld

Der Thurgauer Unihockeyverein mit Biss!
15.02.2026 - 21:30 Uhr
165 mal gelesen

Playoff-Krimi endet bitter – Red Lions verlieren in der Verlängerung

Männer I
Lars Feusi
Im dritten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie lieferten sich die Red Lions Frauenfeld und die Red Devils March-Höfe erneut ein intensives und dramatisches Duell, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.
Playoff-Krimi endet bitter – Red Lions verlieren in der Verlängerung

1. Drittel

Von Beginn an war die Partie hart umkämpft und geprägt von hohem Tempo. Beide Teams suchten den frühen Vorteil, doch in der 7. Minute gingen die Red Devils March-Höfe durch M. Brunner nach Vorlage von H. Mattsson mit 1:0 in Führung (06:56). Wir versuchten sofort zu reagieren, mussten aber in der 17. Minute eine erste Strafe hinnehmen: F. Egli wurde wegen Stossens für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt (17:22). Trotz einigen guten Offensivaktionen gelang uns im Startdrittel kein Treffer, und wir gingen mit einem knappen Rückstand in die Pause.


2. Drittel

Nach Wiederbeginn erhöhten die Gastgeber den Druck und nutzten ihre Chancen konsequent. In der 28. Minute traf H. Mattsson nach Zuspiel von F. Cortinovis zum 2:0 (27:54), nur wenige Sekunden später erhöhte V. Gall nach Vorlage von P. Köpfli sogar auf 3:0 (28:33). Wir fanden in dieser Phase nur schwer Zugriff auf das Spiel und mussten defensiv viel investieren. Bis zum Ende des zweiten Drittels blieb es beim Drei-Tore-Rückstand, doch die Mannschaft zeigte bereits Zeichen einer bevorstehenden Reaktion.


3. Drittel

Das Schlussdrittel begann optimal für uns. Bereits in der 44. Minute verkürzte L. Lautenschlager nach Vorlage von N. Marolf auf 3:1 (43:35). Wir übernahmen nun klar das Spieldiktat, mussten jedoch weiterhin diszipliniert bleiben. Beide Teams nahmen in der zweiten Hälfte des Drittels Timeouts, zuerst die Heimannschaft (50:23), später wir als Gäste (56:24) um die Schlussphase taktisch vorzubereiten.

Der Druck zahlte sich schließlich aus: In der 50. Minute traf T. Lüchinger nach Zuspiel von F. Egli zum 3:2 (49:56). Zwischenzeitlich kassierten wir eine weitere Strafe durch S. Beck wegen Stockschlags (52:31), hielten jedoch defensiv stark dagegen. Kurz vor Ende wurde es nochmals hektisch: F. Egli erhielt in der 60. Minute eine weitere Strafe wegen Stossens (59:06). Trotz Unterzahl gelang uns der Ausgleich, T. Lüchinger traf nach Vorlage von T. Merz in der 59:36 Minute zum viel umjubelten 3:3. Damit retteten wir uns in letzter Sekunde in die Verlängerung.


Verlängerung

Die Overtime begann mit hoher Intensität und Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams wollten die Entscheidung erzwingen, doch am Ende hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich: In der 69. Minute erzielte J. Wittenwiler den entscheidenden Treffer zum 4:3 (68:49) und beendete die Partie.

Nach einer beeindruckenden Aufholjagd im Schlussdrittel mussten wir uns in der Verlängerung knapp geschlagen geben. F. Egli wurde auf unserer Seite als bester Spieler ausgezeichnet, während bei den Red Devils J. Wittenwiler diese Ehrung erhielt. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft grossen Charakter, die Serie bleibt offen und wir richten den Blick bereits auf das nächste Spiel.


 

Red Devils March-Höfe - Red Lions Frauenfeld 4:3 n.V. (1:0, 2:0, 0:3, 1:0)

Mehrzweckhalle, Altendorf. 150 Zuschauer. SR Grimm/Vetsch.

Tore: 7. M. Brunner (H. Mattsson) 1:0. 28. H. Mattsson (F. Cortinovis) 2:0. 29. V. Gall (P. Köpfli) 3:0. 44. L. Lautenschlager (N. Marolf) 3:1. 50. T. Lüchinger (F. Egli) 3:2. 60. T. Lüchinger (T. Merz) 3:3. 69. J. Wittenwiler 4:3.

Strafen: keine Strafen. 3mal 2 Minuten gegen Red Lions Frauenfeld.

Bemerkungen: F. Egli (Red Lions Frauenfeld) und J. Wittenwiler (Red Devils March-Höfe) wurden als beste Spieler ausgezeichnet. Bei den Red Lions fehlten L. Lorenz, T. Eigenmann, D. Lüchinger, S. Baumann, J. Kuutsa

Kader: L. Feusi, M.Bader, N. Gassmann, N. Koller,  S. Beck, N. Marolf, S. Hänsch, F. Egli, J. Schneider, T. Lüchinger, S. Mazzotta, L. Lautenschlager, J. Königshofer, J. Mazenauer, N. Forster, M. Brauchli, T. Merz, N. Bötschi, R. Sager